Neuanlage “Ogeaner” (2) – Nuovo impianto “Ogeaner” (2)

2009-05-19_13-51-551.950 Jungreben, oder Raslen, wie sei bei uns heißen, wurden gestern auf ca. 0,3 Hektar am Ogeaner gesetzt. Sorte Chardonnay, Klon 108 SMA und 548 FRA in gleichen Anteilen, geliefert von Hansjörg Thaler, dem Rebschuler unseres Vertrauens. Erstmalig in unserem Betrieb war die Verwendung eines Pflanzpfluges.

1.950 barbatelle sono state piantate su circa 0,3 ettari di Ogeaner. Il vitigno è Chardonnay, ripartito in ugual parte sui cloni 108 SMA e 548 FRA, forniti dal vivaista di fiducia Hansjörg Thaler. La prima volta nella nostra azienda abbiamo utlizzato una specie di aratro per piantare le barbatelle.

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Neuanlage „Ogeaner“ (1) – Nuovo impianto „Ogeaner“ (1)

2009-04-17_16-53-21Genug mit den Kommunikations- und Marketingsorgien rund um der Vinitaly, jetzt wird wieder gearbeitet! Nächste Woche wird nicht nur gefüllt, auch die im Herbst gerodetete Weißburgunder-Anlage am Ogeaner muss neu bestockt werden. Damit einhergeghend das Ausmessen der Fläche zur Errechnung der genauen Zeilen- und Rebenzahl.

Basta con tutti questi discorsi di comunicazione e di marketing dentro e attorno il Vinitaly, adesso si lavora di nuovo!  La prossima settimana non solo si imbottiglia, anche la parte del vigneto Ogeaner estirpata l’autunno scorso deve venire reimpiantata. Uno dei primi lavori a proposito: il rilevamento della superficie per il calcolo esatto dei numeri di filari e delle barbatelle necessarie. Weiterlesen

Die Mandeln blühen und die Reben weinen – I mandorli fioriscono e le viti piangono

2009-03-30_09-22-29Zu Josefi (19. März) blühen die Mandelbäume, sagte immer meine Mutter, deren Erinnerungen nicht so sehr von den klimagewandelten Jahren geprägt waren. Unserer ist immer eine Woche später als die anderen in der Umgebung dran, der Vegetationsbeginn befindet sich momentan also durchaus im langjährigen Durchschnitt. Dass die Reben momentan stark weinen ist auch normal. Genauso, dass es zu dieser Zeit unter 1.000 Meter Seehöhe herunterschneien kann (im Bildhintergrund die verschneiten Wälder von Gfrill).

A San Giuseppe (19 marzo) fioriscono i mandorli, diceva sempre mia mamma i cui ricordi non erano ancora influenzati dalle annate del cambiamento climatico. Il nostro albero è sempre indietro di una settimana rispetto agli altri per cui sembra che l’inizio della vegetazione sia nella media pluriennale. Che le viti piangano fortemente in queste settimane è anche normale. Così come il fatto che le nevicate in questo periodo possono scendere anche sotto i 1.000 metri di altitudine (sullo sfondo i boschi innevati di Gfrill/Cauria).

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Schnitt der letzten Reben – Potatura delle ultime viti

2009-03-07_14-21-17Der Schnitt der Ertragsanlagen ist seit längerem abgeschlossen. Die häufigen und ergiebigen Schneefälle haben die Arbeiten etwas verzögert und der Druck auf die ungeschnittenen Pergeln hat auch einige Schaltern, Zwischen- und sogar Ortssäulen geknickt. Der März ist hingegen der Monat, in dem üblicherweise die Unterstützungsgerüste „aufgerichtet“, d.h. die Drähte nachgespannt, und in der Folge die Reben gebunden werden.

La potatura delle viti negli appezzamenti principali è terminata già da tempo. Le ripetute e abbondanti nevicate non solo hanno però ritardato questi lavori, ma il peso della neve sulle pergole ha rotto anche diverse catinelle, pali e persino alcuni pali di testa. Marzo è il mese nel quale di consueto i sistemi di sostegno vengono controllati e i fili tirati. Poi si passa alla legatura delle viti.

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Chardonnay verdrängt Weißburgunder

Südtirol hat anscheinend zu viele Sorten, hören wir von unseren Vermarktern und Kommunikationsstrategen immer wieder, und ich habe reagiert: unser Betrieb hat sein Sortenspektrum um eine Sorte, und zwar den Weißburgunder, verkleinert. Von nun an werden am weinhof KOBLER fünf (Chardonnay, Grauer Burgunder, Gewürztraminer, Merlot 1 & 2, Cabernet franc) statt sechs Rebsorten kultiviert.

Tatsächlich ist die Entscheidung aber darauf zurückzuführen, dass der Weißburgunder, der immerhin eine der vier Südtiroler Leitsorten sein soll, in der Lage „Ogeaner“ keine zufriedenstellende Ergebnisse in punkto Weinqualität erbracht hat, mehrere Kleinausbauten haben es mir bestätigt.

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Reifetest, oder: Das Bangen hat begonnen

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Jetzt hat sie wieder begonnen, die Zeit der Reifetests, der Aussichten auf den Jahrgang, der Vorbereitungen im Keller, des bangen Verfolgens der Wetterprognosen. Interessant, in den diversen Internet-Foren und anderen Medien über die Menge, aber noch mehr über die Qualität des zukünftigen Jahrganges zu lesen. Schade, dass auch Produzenten den bohrenden Fragen der Journalisten nachgeben und sich entweder stark aus dem Fenster lehnen oder sich auf nichtssagenden Allgemeinplätzen tummeln. Angenehm, wenn man auch authentische, differenzierende Berichte lesen kann.

Dabei sollte doch jeder, der einmal Wein gemacht hat wissen und die Erfahrung auch weitergeben, dass momentan, natürlich nur wo es nicht stark gehagelt oder der Peronosporapilz ungehemmt gewütet hat, noch gar nichts fix ist. Zum einen wird der Zustand, wie sich die Trauben zum Zeitpunkt der Lese präsentieren – zumindest in den gemäßigten Weinbauzonen – , in den letzten Wochen und Tagen vor der Ernte in extremer Abhängigkeit vom aktuellen Wetter entschieden, und zudem sind der äußere Zustand der Ware sowie die inneren, analysierbaren Werte eine Sache, die Qualität des trinkfähigen Weines sehr oft wiederum ein anderes Paar Schuhe.

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Die Blattfallkrankheit der Rebe

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So wurde die vom Pilz Plasmopara viticola verursachte Peronospora genannt, als sie Ende des 19. Jahrhunderts, von Amerika kommend, sich in Europa ausbreitete. Bis Kupfer als bis heute wirksames Fungizid entdeckte wurde, gab es keine Mittel dagegen und nach mehreren Infektionen fiel auch tatsächlich ein Großteil des Laubes zu Boden, was nicht nur den gesamten Ernteausfall bedeutete sondern sogar das Überleben der Stöcke gefährdete.

Auf Grund der wieder einmal ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse während dieses Frühjahrs und Sommers mit häufigen und ergiebigen Niederschlägen in kurzen Abständen fand dieser Pilz, der auch als Falscher Mehltau bezeichnet wird, mehr als nur ideale Bedingungen vor.

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