Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren; auf einem gesättigten Markt, wo (fast) alle gute Produkte haben, ist es das Um und Auf. Das hat in einem gewissen Maß auch die Weinwirtschaft verstanden. In diesem Sinne muss die jährlich stattfindende Katalogpräsentation meines italienischen Verteilers Proposta Vini, der über fast 90 Vertreter auf dem Staatsgebiet verfügt, gesehen werden. Es geht weniger darum, dass die Mitarbeiter die Weine der ca. 120 Aussteller kennenlernen, sondern mehr darum, ein Verhältnis zu diesen wichtigen Verbindungspersonen aufzubauen.
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Mein erster Export
Heute habe ich meine ersten für den Export bestimmten Weine zur Versandsammelstelle gebracht. Nick Dobson hat sich entschieden, für seine im Aufbau befindliche Südtirol-Ecke meinen Grauen Burgunder Klausner und den Gewürztraminer Feld mit zu verwenden.
Aber eigentlich exportiere ich schon von Beginn meiner Tätigkeit an, wie er in seiner Einführung richtig schreibt. Freuen tut es mich trotzdem.
First „Merlot Klausner“ Delivery Tour
Jetzt schmeißt auch er mit unnötigen Anglizismen herum, werden sich gar einige Leserinnen und Leser dieses Weblogs zu Recht mokieren. Stimmt, auch mit gefällt das üblicherweise nicht, die deutsche Sprache sollte genügend Ausdrucksmöglichkeiten bieten, aber gestern war ein toller Moment und ich wollte auch einmal so richtig groß tun.
Gleich nach der Vinitaly, wo ich ihn noch als Fassprobe den Interessierten zeigte und besonders zur Vinea tirolensis, trafen für unseren ersten Rotwein Merlot Klausner 2006 Riserva Vorbestellungen ein. Laut DOC-Regelung hinsichtlich der Bezeichnung Riserva dürfen die so bezeichneten Weine ab dem 1. Oktober zwei Jahre nach deren Weinlese vermarktet werden.
Mit einem Tag Verspätung haben sich Monika und ich, eine Atempause zwischen den Einkellerungen nutzend, nachmittags auf den Weg gemacht und die bestellten Mengen ausgeliefert. Un da es, wie gesagt, für mich ein wichtiges Ereignis war, wollten wir diese Momente samt den Kundschaften, welche uns ihr wertvolles Vertrauen schenken, auch fotografisch festhalten. Im Bild Birgit Alber vom Wirtshaus Vögele.
In bester Gesellschaft
Mit großer Genugtuung konnte ich den Namen unseres Betriebes inmitten der wirklich bedeutenden Kellereien Südtirols auf der Speise- und Getränkekarte vom „Gretl am See“ lesen. Vor ein paar Wochen noch sprach ich mit meiner zur Zeit wichtigsten Begleiterin das erste Mal bei Klaus Maran vor, ein paar Tage später lieferte ich die erste Menge und vorgestern durfte ich mit unseren Weinen den önologischen Teil dieses fernöstlichen Abends (Ankündigung) gestalten.
Stay tuned!
Nachdem ich aus den Besucher-Logs weiß, dass die Bezugsquellen-Seite eine der meistaufgerufenen Pages ist, war es höchste Zeit, diese wieder einmal zu überarbeiten. In den nächsten Wochen kommen noch einige interessante Südtiroler Adressen sicher, einige andere vielleicht, wenn die Weine letztlich überzeugen konnten, hinzu. Einen Grund, die Liste zu überarbeiten, werden hoffentlich auch die nächsten Präsentationen bringen.
Ein vorsichtiges, aber spannungsreiches Beschnüffeln gibt es auch mit akribisch verkostenden Interessenten jenseits des Alpenhauptkammes, mal sehen…
Und ein ganz anderer Vertriebskanal wird im Moment auch noch geplant. Wer mich etwas kennt, wird sich auch schon denken können, um was es sich dabei handeln wird.
Deshalb: bleiben Sie dran!
Meine wichtigste Begleiterin…
… ist momentan diese Kühlbox. Nicht, dass ich ohne kühlende Getränke in der Arbeit der momentanen Hitze kaum trotzen könnte oder jeden Tag ein Picknick angesagt wäre. Nein, dieses tolle Gerät brauche ich zu dieser Zeit für die Weinvorstellungen bei bestehenden und noch mehr bei potentiellen Kunden.
Auf dem Markt vor der Kellertür möchte ich mehr präsent sein und es gibt bestimmte Restaurants und Önotheken, wo ich fast nur deshalb drin sein möchte, weil mir diese Lokale im Stil und Qualität sehr gefallen. Ein Zugeständnis an meine Eitelkeit. Drei, ab Herbst vielleicht vier Wiederverkäufer verteilen meine Weine bereits in Südtirol, besonders den südlicheren, mir näheren Teil des Landes möchte ich aber selbst betreuen.



