Eine konsumentennahe Öffentlichkeitsarbeit ist für einen Klein(st)produzenten äußerst wichtig, weshalb ich mich schnell wieder von der Teilnahme an der „Nacht der Keller“ überzeugen ließ. 35 Kellereien beteiligten sich heuer an dieser Abschlussveranstaltung der vier Wochen dauernden Weinstraßenwochen und warteten mit den verschiedensten Angeboten auf. Wir selbst, auch Dank der begrenzten Mittel, haben den Schwerpunkt auf die Kulinarik gelegt und den Abend unter dem Motto „Wein, Brot & Käse im Genuss vereint – Köstliches zum Genießen und Entdecken“ gestellt. Dazu haben wir die Bäckerei Plazotta aus St. Pauls und die Hofkäserei Erschbaumerhof aus Unterinn eingeladen.
Archiv der Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit – Pubbliche relazioni
WeinHandWerk in Margreid
Alle Wetterberichte prognostizierten für den Samstag Regen, doch Danke der Hilfe von „ganz oben“ konnte die Veranstaltung WeinHandWerk im Rahmen der Südtiroler Weinstraßenwochen doch noch stattfinden. 29 Handwerker zeigten auf dem St.-Gertraud-Platz (Bild) ihre Produkte und wie sie diese herstellen, in der Pfarrgasse gaben der Bauernbund und die Bäuerinnenorganisation „Plent, Wurscht und Kas“ zuerst, Speck, Käse und Brot bzw. Krapfen und Strudel danach aus, während an der Bachmauer dazwischen die Betriebe Lageder/Hirschprunn, Kellerei Nals-Margreid, Weinhof Kobler und das Weingut Steig ihre Weine den Interessierten zur Kost anboten. Großen Anklang fand die Böhmische der Musikkapelle Margreid, welche die verschiedenen Plätze bespielte sowie die Malwerkstatt für Kinder, dessen drei besten Bilder zum Thema Trauben und Wein auch prämiert wurden. Die Bilder zur Veranstaltung wurden inzwischen auch ins Netz gestellt.
Foto: Ulrike Barcatta
Wien, Wien, nur du allein… – VieVinum 08
Eigentlich waren meine Frau Monika und ich nur auf Kurzurlaub in Wien um etwas Großstadtluft zu schnuppern und ein paar nach dem Studium in Wien und Umgebung gebliebene Freunde zu besuchen. Deshalb bekamen wir nur so nebenbei mit, dass die Nachfolgeveranstaltung VieVinum der seinerzeitig auf dem Messegelände stattfindenden „Vinova“ gerade abgehalten wurde. Auch wenn das kulturelle Besuchsprogramm darunter litt, wollten/mussten wir die Gelegenheit nutzen, um unseren Weinwissensstand hinsichtlich österreichischem Wein einem kleinerem Update zu unterziehen.
Wiedersehen auf der Bozner Weinkost
Einzigartiger Verkoster, Einzelgänger-Individualist-Konsulent, Perfectionist’s Perfectionist, Uno dei più grandi fra i wine maker italiani, sind nur einige der Begriffe, mit denen Giorgio Grai in der internationalen Weinszene beschrieben wird. Als ich vor etwas mehr als 15 Jahren in der Weinwirtschaft zu arbeiten begann, war es um ihn schon etwas ruhiger geworden. Aus den Reaktionen meiner erfahreneren Kollegen auf meine Frage hin, was dieser Grai außer eine gutgehende Bar am Bozner Waltherplatz mache und wie gut eigentlich seine Weine seien, habe ich zumeist nur ein Kopfschütteln geerntet. Ich schloss daraus, dass entweder seine Produkte nicht so gut oder zumindest besser als das Gewohnte waren, obwohl er diesen Anspruch erhob, oder dass er eine zumindest kontrovers diskutierte, polarisierende Persönlichkeit ist. Bis heute hatte ich leider noch nie die Gelegenheit, einen seiner Weine zu kosten.
Journalisten – dem Wein ganz nah
Am Donnerstag konnte ich das erste Mal Journalisten in dieser Anzahl auf meinem Weinhof begrüßen.
Anlässlich der Bozner Weinkost und des Vernatsch-Cups war eine Gruppe Journalisten aus Deutschland und der Schweiz zu Gast in Südtirol. Weiterlesen
Le nouveau Kobler est arrivé!
Meine Weine kommen nicht als Primeur im November des Lesejahres auf den Markt, sind etwas langlebiger und hoffentlich auch nicht im Sinken ihrers Ansehens begriffen, aber es sei mir doch gestattet, diesen sehr bekannt gewordenen Ausspruch unserer französischen Freunde aus dem Beaujolais verändert wiederzugeben.
Vinitaly – 5. Tag

Der Montag, traditionell letzter Messetag der Vinitaly, strahlt schon irgendwie eine eigenartige Atmosphäre aus. Fünf Tage intensiver Kontakt mit Publikum jeder Art, das dauernde Pendeln zwischen zu Hause und Verona und das zumindest in meinem Fall dauernde Schlafdefizit hinterlassen Spuren, besonders wenn man diese Arbeit nicht gewohnt ist. Weiterlesen
Vinitaly – 4. Tag
„Glück gehabt“ oder „Nette Begegnungen“ könnten die Untertitel zum heutigen Tag lauten. Zum einem blieb der befürchtete Ansturm jener, denen es wirklich nur um eine angenehme Alkoholaufnahme geht, fast aus und zum anderen traf ich nette Leute am Stand und anderswo. Weiterlesen
Vinitaly – 3. Tag

„Ce l’avete, un bianco?“ „Mi dà un rosso?“ Das waren die Sätze, die wir heute, besonders am nachmittag, am öftesten hörten. Mehr fällt mir zum heutigen Tag auch wegen der Müdigkeit leider nicht ein, sorry. Außer die Frage, wie es denn erst morgen, Sonntag, sein wird.
Vinitaly – 2. Tag
Ziemlich viel los heute, Freitag. Besucher berichten, dass im Südtirolbereich fast am meisten Andrang sei, in anderen Hallen soll sich anscheinend die Anzahl des Standpersonals von jener der Besucher kaum unterscheiden. Südtirol eine Insel der (Wein-)Seligen? Weiterlesen




