Erster Reifetest Rotweinsorten — Primo test di maturazione vitigni a bacca rossa

reifetest_rotHeute, für neugierigere sicher etwas spät, habe ich das erste Mal unsere Sorten beprobt, welche Rosé- und Rotwein erbringen. Nach der bewährten 300-Beeren-Methode haben Monika und ich in der jeweiligen Anlage einige zufällig verteilte Reihen durchschritten und, natürlich blind, drei Beeren pro Traube entnommen.

Oggi, per i più curiosi sicuramente tardi, ho campionato la prima volta i vigneti destinati alla produzione di vini rossi e rosati. Utilizzando il metodo provato dei 300 acini, Monika ed io abbiamo camminato per alcuni filari scelti a caso dove abbiamo prelevato, naturalmente alla cieca, tre acini per grappolo.

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Regen, Regen, Regen… — Pioggia, pioggia, pioggia…

wetter16_09_09

Seit Sonntag abend hat es immer wieder geregnet. Zu lange waren die Reifezeit und die Ernte, wie es scheint, von Schönwetter gesegnet. Stimmen die Voraussagen, werden wir wohl die ganze Woche nicht mit der Lese weitermachen können. Mitte letzter Woche waren die Gewürztraminertrauben in der Lage Feld, sie wären als nächstes dran, noch nicht so weit, eine weitere Woche mindestens an notwendigere Reife bei schönem Wetter hatte ich prognostiziert. Der erstmögliche Termin ist jetzt in die nächste Woche gerutscht, denn sollte es auch am Donnerstag und Freitag schön sein, zwei Tage sind nicht genug, um den regenbedingten Konzentrationsverlust auszugleichen. Zum Glück sind die Trauben im Moment (noch) nicht fäulnisgefährdet und zudem ist ein eventueller Botrytis-Befall bei Gewürztraminer nicht so unerwünscht wie bei den anderen Sorten.

A partire da domenica è sempre piovuto a più riprese. Sembra proprio che il bel tempo durante la maturazione e la vendemmia abbiano durato troppo a lungo. Se le previsioni non sono errate, la vendemmia sarà interrotta per tutta la settimana. Alla metà della settimana scorsa le uve di prossima vendemmia, i Gewürztraminer del vigneto Feld, non erano ancora pronte, avevo prevvisto almeno un’altra settimana di maturazione con bel tempo. La probabile data di vendemmia è slittata ormai alla prossima settimana in quanto anche se giovedì e venerdì fossero belli, due giorni non bastano per recuperare la concentrazione necessaria. Per fortuna i grappoli almeno al momento non sembrano essere troppo suscetibili alla botrite ed in caso di un eventuale attacco questa varietà ne risentirebbe di meno.

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Der Klassiker — Il classico

2009-09-11_09-02-15Meine ausgeprägte Sympathie gegenüber der Lage Ogeaner und den darauf wachsenden Chardonnay-Reben dürften den Lesern dieses Blogs nicht entgangen sein. Ob es das Alter der Reben ist oder die Position als südlichster und tiefster unserer Weingärten? Jedenfalls sind die Weine, die der Ogeaner hervorbringt, durch die Jahre eine sichere Nummer.

Probabilmente la mia marcata simpatia nei confronti del vigneto Ogeaner (pronunciato Ogheaner) e per le sue viti della varietà Chardonnay non è sfuggita ai lettori di questo blog. Sarà per l’età delle viti o per la posizione più meridionale e profonda? In ogni caso i vini che l’Ogeaner genera sono di una qualità quasi costante.

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Grauer Burgunder Klausner 2. Teil — Pinot grigio Klausner 2° partita

2009-09-09_09-15-16Vorgestern, am 9.9., ist der zweite und letzte Teil des Grauen Burgunders im Weingarten Klausner gewimmt worden. Die Moste der insgesamt vier Pressen hatten Zuckergehalte, welche zwischen 19,2 und 20,0 °KMW betrugen. Die Mostsäurewerte schwankten um die 4,5 g/L, die pH-Werte betrugen 3,7. Das scheint besonders für eine Weißweinsorte sehr wenig Säure zu sein, die Gehalte im späteren Wein sind aber nicht gewiss voraussehbar, normalerweise aber etwas höher und damit wieder im üblichen Bereich, kann ich mir vorstellen.

L’altro ieri, il 9/9, abbiamo vendemmiato la seconda e ultima partita di Pinot grigio del vigneto Klausner. I mosti delle complessive quattro presse avevano contenuti zuccherini tra i 19,2 ed i 20,o °Babo, le acidità oscillavano attorno a 4,5 g/l, i valori di pH erano in media 3,7. I dati acidici sembrano abbastanza bassi per un vitigno bianco, ma bisogna tenere presente che i valori dopo la fermentazione nel vino non sono prevedibili del tutto, ma normalmente più alti che non nel mosto di partenza, per cui abbastanza nella norma presumo.

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Erntebeginn: Grauer Burgunder Klausner 1. Teil – Inizio vendemmia: Pinot grigio Klausner 1° partita

grauburgunderSo, jetzt haben auch wir begonnen, unsere Trauben zu ernten. Wie immer war der Grauer Burgunder am Klausner die erste gelesene Sorte. Die analytische Daten (etwas über 19 °KMW) sind in Ordnung, trotzdem habe ich das Gefühl, diese erste Hälfte vom Ruländer etwas zu früh vom Stock geholt zu haben. Zum Glück hängt die zweite Hälfte noch und wenn die Rahmenbedingungen (Wetter, Personal, usw.) es erlauben, kommt diese erste Ende nächster Woche dran. Ginge es nach mir, hätte ich alles erst in einer Woche gelesen, aber das Damoklesschwert der hohen Alkoholgehalte…

Ecco, adesso abbiamo cominciato anche noi a vendemmiare le nostre uve. Come di consueto era il Pinot grigio Klausner il primo vitigno ad essere raccolto. Nonostante che i dati analitici sono a posto (poco più di 19 °babo) ho la strana sensazione di aver anticipato troppo la vendemmia di questa prima partita di Ruländer. Per fortuna la seconda metà è ancora in vigna e se le condizioni (tempo, personale, ecc.) lo permettono questa verrà raccolta solo alla fine della prossima settimana. Se dipendesse esclusivamente da me avrei cominciato con tutto soltanto a quella data, ma la spada di damocle dei contenuti alcolici alti…

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Zeit der Reife – Epoca di maturazione

refraktometerGerade von der der jährlichen Vinea tirolensis zurückgekommen (Berichte darüber u.a. hier, hier, und hier) geht es mit Volldampf an die Lesevorbereitungen. Ein wesentlicher Teil davon ist natürlich das ungefähre Anvisieren der Erntetermine. Ein wesentliches Kriterium ist die Reife der jeweiligen Traubenpartien, aber auch die Witterungsverhältnisse, die Verfügbarkeit von Personal und Geräten müssen berücksichtigt werden. Nicht zuletzt sind die gemachten Erfahrungen mitentscheident.

Appena rientrato dall‘ annuale Vinea tirolensis (servizi da leggere tra l’altro quì, quì, und quì) si continuano i preparativi della vendemmia ormai prossima. Una parte centrale di questi lavori è il mirare alle relative date di raccolta per ogni partita di uva. Un parametro fondamentale è lo stato di maturazione dell’uva, ma anche la disponibilità di personale e macchinari è essenziale. Alla fine anche le esperienze fatte finora sono determinanti.

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Das Ende naht…

Nein, nicht das der Erde, denn das Produzieren von Minischwarzenlöchern wurde einstweilen ja aufgeschoben, auch nicht das der weltweiten Finanzkrise, da die staatlichen Garantien an den überspannten Mechanismen, auf denen das Debakel der Kapitaljonglierer basiert, schließlich nichts Grundlegendes geändert haben.

Es zeichnet sich nur im Koblerschen Mikrokosmos ein Ende, und zwar hinsichtlich der Weinlese 2008 und deren Verarbeitung, an.

Natürlich hätte ich auch bei den Roten noch etwas länger gewartet und nicht nur, weil mich die engsten Kollegen imer wieder gestichelt haben („Willst du noch mehr Paprikaton im Merlot haben?“, „Um einen großen Roten zu machen, darfst Du nicht halbreife Trauben wimmen!“). Die übliche Wetterunsicherheit und Hilfskräfteverfügbarkeit haben schlussendlich die Termine bestimmt: am 16.10. den Merlot Kretzer Kotzner und am 18.10. den Merlot Klausner.

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Gewürztraminer, Teil 2

So ein schönes Herbstwetter, wie es für die nächsten Tage prognostiziert wird, herrschte auch letzte Woche, es war sogar ein paar Grad wärmer. Natürlich hat es mich gereizt, die am Stock gebliebenen Gewürztraminer-Trauben noch länger hängen zu lassen, das Extreme zu wagen, aber mehrere Gründe haben mich dann doch bewogen, am letzten Samstag die Weißweinlefe in unserem Betrieb abzuschließen.

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Gewürztraminer im Schnee?

Naja, etwas mehr als tausend  Meter Seehöhe haben uns am Samstag schon noch vom gerade gefallenen Schnee getrennt, aber ungewöhnlich kalt für die Jahreszeit war es trotzdem. Die 3 °C Morgentemperatur haben das Abtrocknen der Trauben stark verzögert, weshalb die Lese der ersten Gewürztraminerpartie auf Sonntag verschoben wurde. Der Mosttemperaturrekord wurde noch einmal getoppt: 8,0 °C hatte die erste Lieferung, 14,3 °C aber schon jene, welche am späten Vormittag geerntet wurde.

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