Vinitaly 2012: + & –

Conclusioni molto personali del Vinitaly appena trascorso, non però molto originali, da come si può leggere tra l’altro quì.

Cosa non mi è piaciuto:

  1. Il fatto che con tutta l’affluenza che c’è, la fiera si trova al limite, o peggio, oltre. Esempi molto concreti: i bar attorno a mezzogiorno e le ritirate con file di dimensione bibliche per le signore.
  2. Che per uscire da Verona bisogna lasciare lo stand alle sei e non più tardi, pena la certezza di rimanere intrappolati, soprattutto se si utilizza il parcheggio multipiano. Ripugnante però anche il comportamento di molti automobilisti troppo furbi, che per guadagnare anche solo qualche macchina di fila fanno di tutto, per esempio ti vengono incontro alla rotatoria! Ci mancava poco e non reagivo leggermente arrabbiato.
  3. Il congestionamento totale della rete voce e dati. Una volta capito che non c’era scampo mi sono abituato all’isolamento digitale, per altri era invece la catastrofe. Non mi direte che la crescita dell’utilizzo delle telecomunicazioni non era prevedibile?
  4. Che di ebrezza ce n’è ancora troppa. Più che disturbare me è un problema di immagine per la fiera ed il paese ospitante.
  5. La contraddizione evidente (voluta?) nel comportamento dell’organizzazione: Evidenziare prima la professionalità della fiera per attirare espositori e poi vendere biglietti d’ingresso a tutti per guadagnarci. Che sia bene o male che ci siano anche i consumatori è tutto un altro discorso che si può pure discutere.
  6. Che il mio bar preferito davanti all’ingresso D ha chiuso i battenti (come la porta suddetta peraltro). Gli anni scorsi invece di attendere l’apertura per gli espositori colazionavamo lì in modo simpatico.
  7. Che il servizio plurilingue che auspicavo tanto alla fine non si è avverato.
Cosa mi è invece piaciuto:
  1. La nuova formula, migliora di molto lo svolgimento. Senza più quel lunedì un po‘ strano delle edizioni precedenti ed il sabato da batttaglia. Anche il fatto che ci sia un giorno di meno non è male per uno che ha da lavorare anche in campagna e cantina.
  2. Che c’è stata un aumento dell’interesse mirato nei confronti dei miei vini. Sembra che sia stata una tendenza generale di questo Vinitaly, sentento i colleghi. Speriamo che non sia stato un impressione dovuta  alla concentrazione del lavoro su meno giorni.
  3. Che ormai tre quarti delle persone nuove vengono da me, perchè mi conoscono dal lavoro in internet o perchè li sono stato consigliato.
  4. „Ogni vita vera è incontro.“ * : Perchè dentro ed attorno al Vinitaly vedi e rivedi tantissime persone, vivi fortissime emozioni. Nuove conoscenze, vecchi amici e tutti ti trasmettono il messaggio che il tuo lavoro, le tue impostazioni, la tua strada intrapresa non sono del tutto sbagliati.

Sehr persönliche Schlussfolgerungen der gerade zu Ende gegangenen Vinitaly, welche aber nicht besonders originell zu sein scheinen, wie man u.a. hier nachlesen kann.

Das hat mir nicht gefallen:

  1. Der starke Besucherandrang hat die ganze Messestruktur nicht nur am Limit sondern deutlich darüber beansprucht. Konkret spürte man das u.a. an den internen Gaststätten und an den kilometerlangen Schlangen vor den Damentoiletten.
  2. Dass man aus Verona in einer normalen Zeit nur rauskommt, wenn man spätestens um sechs Uhr die Messe verlässt. Besonders das Parkhaus kann zu einer richtigen Falle werden. Abstoßend ist aber auch das Verhalten einiger Autofahrer, die alles tun, um sich auch nur ein paar Autolängen vorzuschwindeln. So sind mir diese z.B. im Kreisverkehr entgegegekommen! Es hat wenig gefehlt und ich hätte mich ein wenig geärgert.
  3. Die totale Überlastung des Handynetzes hinsichtlich Daten- und sogar Sprachübertragung. Nachdem ich die Endgültigkeit des Zustand erkannt habe, konnte ich mich mit der digitalen Enthaltsamkeit auch anfreunden, für andere war es aber der Kommunikations-Super-GAU. Keiner kann mir einreden, dass der Zuwachs an Datenstrom nicht voraussehbar war.
  4. Noch sind zu viele Betrunkene unterwegs. Weniger als in den vorigen Jahren aber immer noch zu viele. Weniger ein Problem für mich als für die Messe und das Gastland.
  5. Der (gewollte?) Widerspruch im Verhalten des Organisators: Zuerst mit dem Anspruch auf wiederum gesteigerte Professionalität Aussteller anlocken und dann doch des Umsatzes Willen an alle Eintrittskarten verkaufen. Ob es gut oder weniger gut ist, dass auch Konsumenten die önologische Vielfalt der Vinitaly erleben können steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
  6. Dass meine Lieblingsbar am Eingang E dicht gemacht hat (wie übrigens der obgenannte Eingang auch). Die vorigen Jahre war das nämlich ein gemütlicher Ort, um vor dem Einlass für die Aussteller zu frühstücken. 
  7. Dass die von mir angestrebte mehrsprachige Messebetreuung leider nicht funktioniert hat.
Das hat mir hingegen gefallen:
  1. Das neue Datum und die verkürzte Dauer haben den Ablauf der Messe wesentlich verbessert. Ohne mehr diesen eigenartigen Montag und das Kampfwochenende. Dass die Veranstaltung einen Tag weniger dauert schätzt man besonders, wenn man neben Weinpräsentationen auch im Weingarten und im Keller unterwegs sein sollte.
  2. Das gesteigerte Interesse hinsichtlich meiner Weine. Es scheint eine generelle erfreuliche Tendenz dieser Vinitaly gewesen zu sein, wenn man die Kollegen hört. Hoffen wir, dass es nicht ein Eindruck ist, der von der Konzentrierung der Tätigkeit auf weniger Tage stammt.
  3. Dass inzwischen drei Viertel der neuen Besucher an meinem Stand kommen, weil sie im Internet von mir gelesen haben oder weil sie Mundwerbung hierher gebracht hat.
  4. „Jedes wahre Leben ist Begegnung“ * : Denn auf und rund um der Vinitaly gibt es ein Wiedersehen und Kennenlernen mit unmöglich vielen Personen. Neue Bekanntschaften, alte Freunde und alle teilen dir irgendwie mit, dass deine Arbeit, deine Art und Weise, dein Weg nicht ganz falsch sind.
* Martin Buber (1878 – 1965)

Der Rebenflüsterer — Il sussurratore di viti

Tatsächlich braucht es ein intensives Zwiegespräch zwischen dem Rebschneider und der Rebe selbst. Geht es doch nicht nur darum, ungefähr 90 % des letztjährigen inzwischen verholzten Zuwachses zu entfernen. Besonders in älteren, eher heterogenen Anlagen gilt es, den Schnitt individuell an Alter, Wuchsstärke und angestrebtes Ertragsziel anpassen. Dementsprechend langsam geht es dort voran, doch es ist gut investierte Zeit. Die Grundlage für die spätere Ertrags- und Qualitätsstrukur wir jetzt gesetzt, genau so die Dichte und Struktur der Laubwand, was sich wiederum auf die Laubarbeit und den Pflanzenschutz (Integrierte Produktion) auswirkt.

Infatti serve un dialogo intenso tra potatore e vite. Non si tratta solo di asportare circa il 90 % dell’accrescimento annuale ormai lignificato. Soprattutto in impianti vecchi si deve adeguare la tecnica di potatura in modo individuale ad età, vigoria e livello di produzione ritenuto adeguato. Di conseguenza lì si procede lentamente, ma è manodopera impiegata bene. Infatti in quel momento si gettano le basi per una corretta gestione del rapporto quantità/qualità, si decide la fittezza e la struttura della parete fogliare che si riperscuote  di sua volta sui lavori al verde e la difesa delle colture (Produzione integrata). 

Weiterlesen

Vinitaly: Voi ne avete una? — Vinitaly: Habt ihr eine?

Sono ancora indeciso, farmi aiutare nella presentazione dei miei vini al Vinitaly da una hostess o no? La signora accanto si è proposta proprio questi giorni. Spiegare il concetto di territorialità dei mie vini, espressa anche tramite le relative etichette, esporre il principi di produzione integrata, discutere i vantaggi e gli svantaggi di fermentazioni inoculate, spiegare agli interessati la scelta della tipologia di chiusura…, tutto ciò non più solo in tedesco con cadenza tirolese o in italiano azzardato con forte accento teutonico ma d’ora in poi anche in „inglese, francese, spagnolo e romeno“? L’idea comincia a piacermi. Quello che è sicuro intanto, è che mi (ci?) potete trovare nel

Padiglione 6, Stand C2 

Ich bin noch unschlüssig. Soll ich mir bei der Präsentation meiner Weine anlässlich der Vinitaly von einer Hostess helfen lassen? Die abgebildete Dame hat sich gerade dieser Tage vorgestellt. Das Terroir-Konzept meiner Weine, unterstützt durch die dazugehörigen Etiketten erklären, die Grundlagen der Integrierten Produktion darlegen, die Vor- und Nachteile einer beimpften Gärung diskutieren, den Interessierten die Wahl der Verschlussform erklären…, all dies nicht mehr nur auf deutsch mit Tiroler Akzent oder in unbeholfenem italienisch mit starker deutscher Aussprache sondern ab jetzt auch auf „englisch, französisch, spanisch und rumenisch“? Die Aussicht darauf beginnt mir zu gefallen. Sicher ist jedenfalls, dass ihr mich (uns?) findet in

Halle 6, Stand C2 

Weintourismus der etwas anderen Art — Turismo del vino alternativo

Nicht mein Messestand, aber einer, der mir sehr gefällt. — Non il mio stand, ma uno che mi piace molto.

Zuerst in Rom, innerhalb von zwei Wochen zwei Mal in Deutschland gewesen, dazwischen zwei Teilnahmen an der Wein.Tirol-Tour, morgen in Brescia über Rosé-Weine referieren, Ende des Monats die Vinitaly…, ja, ein Weinreisender bin ich zur Zeit. Das Wort Weintourist ist dabei auch gar nicht so weit hergeholt, den Spaß macht es mir (noch) gehörig, in Sachen Wein unterwegs zu sein. Und notwendig ist es im Übrigen auch, ich will immer mehr auf verschiedenen Beinen, d.h. sicherer dastehen.

Prima a Roma, dopo nel corso di due settimane due volte in Germania, tra queste presenze due partecipazioni al Wein.Tirol-Tour, domani parlare di vini rosati a Brescia, alla fine del mese al Vinitaly…, sì, sono al momento un viandante del vino ed il termine enoturista non è del tutto sbagliato in quanto quest’attività mi piace (ancora) moltissimo. E fin fine è anche necessario, voglio stare su più piedi.

Weiterlesen