ProWein – Berdux – Kobler

Was die ProWein ist, muss man wahrscheinlich hier herinnen nicht mehr erklären. Nur einige Zahlen: 3.930 Aussteller aus rund 50 Nationen,erwartet werden rund 40.000 internationale Fachbesucher. Und tatsächlich haben auch nur solche Zugang.
Berdux Weine ist mein deutscher Importeur, der heuer zwölf seiner Partner auf die Messe mitgenommen hat. Birgit, Nadine und Friedrich Pusch präsentieren das Programm ihres Weinhandelshauses aus Offenbach am Main. Damit das steigende Interesse an den von ihnen vertriebenen Weinen optimal befriedigt werden kann, wurde der Stand wiederum vergrößert.
Der Weinhof Kobler nimmt zum dritten Mal an der ProWein teil. Ob es sich lohnt oder nicht, deshalb am Stand von Berdux Weine vorbeizuschauen kann man u.a. bei den gesammelten Rezensionen nachlesen.

Prowein 2012, Düsseldorf, 4. bis 6.3., Halle 3, K 144.

Cosa sia il ProWein probabilmente non sarà necessario spiegare in questa sede. Alcune cifre soltanto: 3.930 espositori da circa 50 nazioni, si attendono 40.000 visitatori professionali. Ed infatti solo loro possono accedere.
Berdux Weine è l’importatore germanico che quest’anno ha portato con sè a Düsseldorf dodici dei suoi fornitori. Birgit, Nadine und Friedrich Pusch presentano il programma della loro impresa di Offenbach sul Meno. Per soddisfare pienamente il crescente interesse nei confronti dei vini da loro distribuiti, lo stand è stato nuovamente ingrandito.
Il Weinhof Kobler partecipa per la terza volta al ProWein. Per giudicare se vale la pena di passare allo stand di Berdux Weine perchè c’è lui si possono consultare per esempio le recensioni.

Prowein 2012, Düsseldorf, 4 – 6/3, padiglione 3, K 144.

Bio nein, also konventionell? — Bio no, allora convenzionale?

Nicht immer, aber mit steigender Häufigkeit werde ich gefragt, ob ich meinen Weinhof biologisch oder gar biodynamisch führe. Wir praktizieren integrierten Pflanzenschutz, weshalb ich verneine, was bei so manchem Gesprächspartner zumindest am Gesichtsausdruck ersichtliche Enttäuschung hervorruft. Leider ist es anlassbedingt selten möglich oder angebracht, unsere eigene Methoden zu erklären, auch weil es so aussieht, als müsse ich mich für das Nicht-Bio entschuldigen.

Non sempre, ma sempre più spesso mi si chiede, se conduco la mia azienda in modo biologico o addirittura biodinamico. Noi pratichiamo la lotta integrata per cui la mia risposta è negativa. Ciò provoca alcune volte espressioni di delusione. Purtroppo poche volte è possibile o opportuno cominciare a spiegare la propria metodologia anche perchè potrebbe sembrare come se mi dovessi scusare per non lavorare in biologico.

Als Schüler durfte ich zu Beginn der 80er Jahre die hinreisenden Plädoyers des M. Baillod aus Changins miterleben. Es war der von ihm wesentlich propagierte Integrierte Pflanzenschutz (IOBC) der erstmals eine breit angelegte Wende im Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz einleitete. Der umfassende Ansatz der Integrierten Produktion (IP), dass „alle verwendeten biologischen Methoden, Anbautechniken und chemischen Prozesse unter dem Aspekt der Schaffung eines Gleichgewichts zwischen dem Schutz der Umwelt, der Wirtschaftlichkeit und der sozialen Bedürfnisse ausgesucht werden“ (Zitat Wikipedia), hat mich von Anfang an überzeugt.

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Zwischen Ersten Gewächsen — In mezzo agli „Erste Gewächse“

Am Sonntag, den 26. Februar, findet im Kloster Eberbach die Große VDP-Rheingau-Weinpräsentation (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) statt. Dabei kann man „nicht nur ERSTE GEWÄCHSE und CHARTA-Weine des Jahrgangs 2010 und älterer Jahrgänge, sondern auch eine herausragende Auswahl Rheingauer Spätburgunder aus den Jahrgängen 2009 und 2010 sowie edelsüße Spitzen-Rieslinge in den höchsten Qualitätsstufen.“ kosten.

Domenica 26 febbraio avrà luogo nel monastero di Eberbach la grande mostra vini delle aziende raccolte nell’associazione del VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) Rheingau. Si potranno degustare non solo i Premièrs Crus ed i vini Charta dell’annata 2010 ma anche una selezione di Pinot nero delle annate 2009 e 2010 nonchè diversi vini dolci pregiati di Riesling.

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„Einen Rosé? … Probieren wir ihn halt.“ — „Un rosato? … Beh, proviamolo!“

Typisch, dass zwischen der Frage und der Antwort Auslassungspunkte  stehen. Die Pausen im Rede- oder Gedankenfluss zeugen davon, dass das Bedürfnis, Roséweine zu kosten, momentan alles andere als selbstverständlich ist. Gerade beim italienischen Besucher ist es weit verbreitet — so habe ich es zumindest immer wieder beobachtet — dass diese Kategorie gesnobt wird. „Ich gehe gleich zur Riserva weiter“ heißt es oft etwas hochnäßig, als würde man sich als Sensorikbanause outen, wenn man beim Kosten eines Kretzers erwischt wird. So eine prinzipielle Abneigung konnte ich bisher nur bei der Mehrheit der bundesdeutschen Koster feststellen, so bald der Gewürztraminer in einer Präsentation an der Reihe war.

È sintomatico che tra tra la domanda e la risposta ci stiano i puntini di sospensione. L’esitazione o un accenno lasciato volutamente indefinito dimostrano che il desiderio di degustare vini rosati al momento è tutt’altro che sottinteso. Soprattutto nel caso del cliente italiano, così almeno ho notato spesso, è molto diffuso un atteggiamento un po‘ snob nei confronti di un’intera tipologia di vini. „Passo direttamenta alla riserva“ sento spesso con tono presuntuoso, come se per il vero intenditore fosse vergognoso essere sorpresi a degustare vini rosati. Un rifiuto così di massima l’ho notato finora solo da parte dei degustatori germanici quando li si propone un Gewürztraminer.

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